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Erfahrungsbericht: |
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| Kaufentscheidung |
Nachdem ich die D3 hatte, fehlte mir ein Normalzoomobjektiv für diese Kamera. Das entsprechende Objektiv von Canon, mit dem ich sehr zufrieden war, ist mir gestohlen worden und so kaufte ich dieses Objektiv sofort, als es erhältlich war.Der Brennweitenbereich ist sowohl an FX Kameras (24-70mm) als auch an DX Kameras (ca. 35-105mm) sehr universell einsetzbar. |
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| Abbildungsqualität: Schärfe und Kontrast ***** = sehr gut |
Die Abbildungsqualität ist bei allen Brennweiten und sogar bei offener Blende sehr gut bis hervorragend. Das Objektiv produziert sehr kontrastreiche Bilder mit hoher Auflösung. Der Schärfeabfall zu den Rändern ist gering. Im Bildzentrum ist die Auflösung so gut, das auch mit der D2Xs keine gravierenden Bildfehler auffallen. Die Abbildungsqualität kann uneingeschränkt mit der von festbrennweitigen Objektiven konkurrieren. Nach längerem Gebrauch ist mir doch ein Punkt negativ aufgefallen. Wenn man das Objektiv im extremen Nahbereich als Ersatz für ein Makroobjektiv verwendet, gelingt es selbst abgeblendet nicht, ein ebenes Objekt im gesamten Bildbereich scharf abzubilden. Dies liegt an einer sehr starken Bildfeldwölbung, was aber wirklich nur bei der Reproduktion ebener Motive bei starker Vergrößerung und sehr geringer Objektdistanz auffällt. |
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| Helligkeitsverteilung ***** = sehr gut |
Bei offener Blende ist an einer FX-Kamera ein leichter Helligkeitsabfall in den Bildecken erkennbar. Abblenden um eine Stufe reicht aus, um die Vignettierung so klein zu machen, dass sie praktisch nicht stört. An DX-Kameras tritt keine sichtbare Vignettierung auf. |
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| Verzeichnung **** = gut |
Bei kürzester Brennweite (24mm) tritt eine deutlich erkennbare tonnenförmige Verzeichnung auf, die bei einigen Motiven schon stören könnte. Mit zunehmender Brennweite nimmt die Verzeichnung ab und bei 70mm ist praktisch keine Verzeichnung mehr wahrnehmbar. | |||
| Streulicht **** = gut |
Das Streulichtverhalten ist für ein Objektiv mit so vielen Linsen ausgesprochen gut. Selten sind einige Reflexe erkennbar, wenn die Sonne mit im Bild ist. Der Kontrast bleibt aber auch dann ungewöhnlich hoch. | |||
| Handhabung ***** = sehr gut |
Das Objektiv ist mit dem Brennweitenbereich um die Normalbrennweite von 50mm für sehr viele Motive geeignet. Es liefert unter allen Umständen eine ausgesprochen gute Bildqualität, die entsprechenden Festbrennweiten kaum nachsteht. Durch die kürzeste Brennweite von 24 mm kann ich meist auch auf das Weitwinkelzoomobjektiv (17-35) verzichten, das bis zum Kauf dieses Objektivs mein Lieblingsobjektiv an der F5 war. Da die Naheinstellgrenze von 38cm einen großen Abbildungsmaßstab von 1:3,7 ermöglicht, nutze ich auch das 60mm Makroobjektiv kaum noch. Der Autofokus ist sehr schnell, so dass man den Eindruck hat, dass die korrekte Scharfeinstellung angesprungen wird. Obwohl das Objektiv sehr groß ist, liegt es gut in der Hand. Die Gegenlichtblende ist sehr groß und effektiv und schützt das Objektiv gut, auch wenn sie umgekehrt am Objektiv besfestigt wird. Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend und erweckt einen unverwüstlichen Eindruck. |
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| Lieferumfang **** = gut |
Im Lieferumfang sind eine brauchbare Objektivtasche aus Nylon und eine sehr effektive Bajonett-Gegenlichtblende enthalten. | |||
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Pro & Kontra |
+ :
- :
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Fazit |
Seit dem ich das Objektiv habe, ist es zu dem von mir am meisten genutzten Objektiv geworden. Dabei verwende ich es in etwa gleich häufig an der D2Xs, wo es vorwiegend das AF-S 18-200 VR verdrängt hat und an der D3. Hier hat es vor allem die Rolle des Weitwinkelzooms AF 17-35 übernommen. Die nahezu tadellose Bildqualität gepaart mit hoher Lichtstärke und perfekter Verarbeitung machen es zu einem meiner Lieblingsobjektive. Weitere Tests dieses Objektivs mit Meßdaten oder Beispielfotos finden sich hier: |
© 2010 Thorsten Hagedorn - letzte Aktualisierung: 09.02.2010