| Erfahrungsbericht: |
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Brücke
Lofoten
Stabkirche |
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| Kaufentscheidung |
Begeistert von der Bildqualität der digitalen Fotos einerseits und andererseits die Enttäuschung über die Kameratechnik meiner Fuji S2 Pro (Autofokus, klappriges Gehäuse, keine Belichtungsmessung mit alten Objektiven) wollte ich auch für den Weitwinkelbereich, wofür ich bisher noch die Nikon F5 verwendet habe, und meine manuell zu fokusierenden Superteleobjektive (500/8 und 600/4) eine professionelle Digitalkamera einsetzen. Von Nikon war ich seit Einführung der digitalen SLR-Kameras sehr enttäuscht. Deren erste Digitalkameras waren eine Zumutung was Auflösung und Kompatibilität angeht:
Da ich von Nikon in absehbarer Zeit keine bezahlbare Vollformatkamera erwartete, stand mein Entschluß fest: Ich wechsel zu Canon. Das bedeutet natürlich auch, dass ich mir neue Objektive zulegen musste, so entschied ich mich als Grundausstattung für die drei "üblichen" lichtstarken Zoomobjektive: EF 16-35/2,8, EF 24-70/2,8, EF 70-200/2,8 IS. Zusammen mit dem 1,3-fach Brennweitenverlängerungsfaktor kam ich im Weitwinkelbereich bis auf 21mm herunter, was bei der Lichtstärke mit einer Nikon D2X und orginal Nikonobjektiven nicht möglich gewesen wäre. |
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| Handhabung **** = gut |
Die Kamera ist sehr groß und schwer, liegt aber wie angegossen in der Hand. Würde Canon einen modernen Lithiumionen Akku anstelle des NiMh-Akkus verwenden, könnte das Gehäuse kleiner und leichter sein. Die Gummiarmierung ist angenehm und sehr griffig. Mir persöhnlich gefällt die Anordnung des vorderen Einstellrades oberhalb des Auslosers besser als die Lage bei Nikon unterhalb mit senkrechter Drehachse. Dafür finde ich das hintere Daumenrad bei Nikon praktischer. Die Bedienung insgesamt finde ich günstiger als bei der Nikon F5, jedoch sind die neueren Nikon Kameras (D200, D2Xs und D3) deutlich besser und einfacher zu bedienen. Die Menüstruktur auf dem Bildschirm ist nicht sehr übersichtlich und einige Funktionen erschließen sich nur unter Zuhilfenahme der Bedienungsanleitung. Hat man alle Funktionen kennen gelernt und die zahlreichen Individualfunktionen an seine Bedürfnisse angepasst, was aber etwas Zeit und Erfahrung braucht, kann man die Kamera sehr schnell und effektiv bedienen. Leider besitzt die EOS 1D Mk II keine ISO-Automatik. Das Ansetzen der Objektive ist bei Canon sehr viel einfacher als bei Nikon mit dem hakeligen F-Bajonet mit seinen mechanischen Übertragungen. |
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| Belichtung ***** = sehr gut |
Die Belichtungsmessung erfolgt mit einer 21 Felder umfassenden Mehrfeldmessung. Wahlweise steht auch Selektiv- oder Spotmessung zur Verfügung. Was mir besser gefällt als an Nikon Kameras, ist die Möglichkeit der Multispotmessung und ein zusätzlicher Knopf für die Spotmessung. Auch wenn das Belichtungssystem nicht so aufwendig ist wie die 3D-Color-Matrixmessung mit den 1005 Messfeldern der Nikon Profimodelle, konnte ich mich 100%-ig auf die Matrixmessung verlassen und hatte praktisch keine fehlbelichteten Aufnahmen. |
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| Autofokus *****= sehr gut |
in Arbeit |
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| Bildqualität ***** = sehr gut |
in Arbeit |
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| Lieferumfang **** = gut (+) |
in Arbeit |
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Pro & Kontra |
+:
-:
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Fazit
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Seit Oktober 2004 bis Ende 2006 ca. 8.000 belichtete Fotos Wäre mir die Kamera nicht gestohlen worden, würde ich sie noch heute einsetzen. |
© 2008 Thorsten Hagedorn - letzte Aktualisierung: 05.03.2008